Die Schule der Sonnenhalde

Ist eine staatlich anerkannte Sonderschule für Kinder und Jugendliche mit heilpädagogischem Förderbedarf. Die Grundlagen für den Unterricht sind der Bildungsplan für Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren in Baden-Württemberg und die Waldorfpädagogik.

Die lebendige Schulgemeinschaft bildet einen gemeinsamen Lern- und Entwicklungsraum. Die Kinder und Jugendlichen werden ihren persönlichen Bedürfnissen und Fähigkeiten entsprechend in Kleinklassen unterrichtet.

Der Unterricht orientiert sich an der Entwicklung des gesunden Kindes und dem altersspezifischen Erleben. Darauf sind auch die Lerninhalte abgestimmt. Sie werden so vermittelt, dass sie durch persönliches Erleben begriffen werden können. Neben dem Unterricht im Lesen, Schreiben und Rechnen wird großer Wert auf künstlerisches und praktisches Tun gelegt, wie Musik, Malen, Eurythmie, Handarbeit, Werken, Gartenbau und nicht zuletzt die heilpädagogische Förderung mit dem Pferd.  Sport und Schwimmen sorgen zusätzlich für Bewegung. Durch die Lage der Sonnenhalde-Schule ergeben sich vielfältige Möglichkeiten zum Erleben und Tun in der Natur.

Das tätige Miterleben des Jahreslaufes gibt dem Schulleben eine besondere Prägung. Das Gestalten und Feiern der mit dem Christentum verbundenen Jahresfeste ermöglicht in schöner Weise ein religiöses Erleben, das nicht konfessionell gebunden ist. Sinnvolle Ankerpunkte im Tagesgeschehen (wie z. B. die gemeinsame Morgenfeier) und im Wochen- und Jahreslauf schaffen Struktur und inneren Halt.

In der Berufsschulstufe steht die lebenspraktische und berufliche Orientierung im Vordergrund. Die innere Frage der Jugendlichen richtet sich auf die Zukunft: Wie und wo werde ich in der Welt tätig werden können? Wo werde ich leben und wohnen? Dieser Autonomieprozess wird auf vielfältige Weise unterstützt. Praktika, intern und in anderen Einrichtung und in Betrieben, werden organisiert. Die Sonnenhalde unterstützt die jungen Menschen beim Finden des richtigen Lebens- und Arbeitsortes gemeinsam mit den Eltern, - auch durch die Formulierung der Ziele in den Berufswegekonferenzen mit den beteiligen Behörden.